Ich war noch einmal bei dem Mann, der mir Details von meiner
Schändung erzählte. Er sagte mir, dass man mich, wie ich schon vermutet
hatte, sexuell missbraucht hatte. Hierbei stand vor allem die Freie
Evangelische Gemeinde im Vordergrund.
Erhard, Heinz und Helmut Adams müssen sich des öfteren an mir
vergangen haben, auch August Berg und Helmut Berg (25 Jahre
Bürgermeister von Reckershausen) sowie Walter Hammen und andere taten
dies ausgiebig. Mehr sagte er mir nicht.
Ich habe einen Brief von einem Mitglied der Freien Evangelischen
Gemeinde bekommen. Hierin schreibt man, dass man mir nicht den Tod,
sondern das Leben wünsche. Sie halten mich immer noch für blöd. Sie
glauben, dass ich mich immer noch in dem Zustand befinde, zu dem meine
Eltern mich zugerichtet hatten, wie sich Otto Fuchs einmal ausdrückte.
Wie schon an anderer Stelle beschrieben, hatten meine Eltern mich so
psychisch vergewaltigt, dass ich, immer wenn ich unter Stress geriet,
unschöne Aggressionsausbrüche hatte, dass ich zeitweise 80 Prozent
meines Erlebens ins Unterbewusstsein verdrängen musste, so dass ich
meinen Eltern immer - im guten Glauben - die Vollmacht über mein Konto
ausstellte und sie mich zum Sklaven machen und auf viele Weisen
missbrauchen konnten.
Sie wünschten mir alle den Tod. Sie wussten genau, dass ich auf die
Aufarbeitung meiner Schändung reagieren muss und das war für sie
unerträglich. Es war so, wie Walter Echternach es einmal ausgedrückt
hatte: „An dem haben sich alle schuldig gemacht.“
Ich fordere meinerseits eine häusliche Pflege im Alter oder bei
Krankheit ein, vor allem mit viel Liebe, denn Liebe ist genau das, was
die Schänder und ihre Nachkommen mir nie gegeben haben. Da die Schänder
fast alle gestorben sind, erwarte ich das von ihren Nachkommen, zudem
eine öffentliche Entschuldigung sowie ausführliche Gespräche über die
Schändung, so wie es ist und wie es war.
Sollte mein Wunsch nicht erfüllt werden, sehe ich mich gezwungen, in
die Schweiz zu gehen und meinem Leben ein Ende zu machen sobald ich mir
nicht mehr zu helfen weiß und in meinem Häuschen nicht mehr leben kann.
Mein Arzt hat mir ein ärztliches Attest ausgestellt, in dem er
bestätigt, dass ich in einem Heim nicht leben könnte. Wenn niemand sich
meiner annimmt, haben sie mich dann doch noch alle zu Tode gequält.
Ärztliches Attest

Vorladung

Einstellung des Ermittlungsverfahrens

(Besse. 26.10.2018)